Kyoto-Preis Komitee gibt Gewinner 2006 bekannt

28. Juni 2006

Der weltberühmte japanische Designer Issey Miyake (68) erhält für seine visionären Bekleidungskonzepte den Kyoto-Preis, eine der höchsten internationalen Auszeichnungen für Verdienste um Wissenschaft und Kultur. Weitere Preisträger sind der amerikanische Immunologe und Genetiker Leonard A. Herzenberg (74) und der Mathematiker Dr. Hirotugu Akaike (78).

Der 1984 von Kazuo Inamori, dem Gründer des japanischen Technologie-Konzerns Kyocera, ins Leben gerufene Kyoto-Preis zählt neben dem Nobelpreis zu den wichtigsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Wissenschaft und Kultur und würdigt das Lebenswerk von Einzelpersonen oder Gruppen, die sich mit herausragenden Leistungen in ihrem Bereich verdient gemacht haben. Der Preis wird in den Kategorien Kunst und Philosophie, Hochtechnologie und Grundlagenforschung vergeben und ist pro Kategorie mit 50 Millionen Yen (rund 400.000 Euro) dotiert. Die Preisverleihung findet am 10. November im japanischen Kyoto statt.

Mit dem diesjährigen Kyoto-Preis werden bereits zum 22. Mal Persönlichkeiten geehrt, die sich um die Weiterentwicklung der Wissenschaften und Künste verdient gemacht haben. Unter anderem nahmen bereits der deutsche Philosoph Jürgen Habermas, der österreichische Musiker und Dirigent Nikolaus Harnoncourt, die Künstler Maurice Béjart und Roy Lichtenstein sowie die Primatenforscherin Jane Goodall den Preis entgegen.



Scroll to top