Knorr-Bremse

Fertigung

Transparenz und Kostensenkung an 20 Standorten

Knorr-Bremse benötigte ein besseres und effizienteres System zur Verwaltung und Überwachung des Dokumenten-Outputs in 20 europäischen Niederlassungen. KYOCERA Document Solutions hat ein Konzept für eine homogene Druckerflotte entworfen und umgesetzt. Die neue Flotte kann vom Hauptsitz von Knorr-Bremse in München aus zentral überwacht und gesteuert werden. So werden erhebliche Kostensenkungen erzielt.

Background

Der Knorr-Bremse-Konzern ist einer der international führenden Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Knorr-Bremse beschäftigt mittlerweile mehr als 20.000 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden Euro. Mit der Weiterentwicklung und Expansion des Unternehmens wuchs auch der Druckerbestand in den einzelnen Niederlassungen. Die Druckerflotte wurde zunehmend komplexer. 20 Niederlassungen in neun Ländern waren an dem Projekt beteiligt. Dort waren Systeme von vielen verschiedenen Anbietern wie Canon, Ricoh, HP, KonicaMinolta und Lexmark im Einsatz. Ziel war es, mehr Transparenz zu schaffen und kosteneffizienter zu arbeiten. Bei der Umsetzung dieses fiel die Wahl von Knorr-Bremse auf KYOCERA. Das Unternehmen bietet nachweislich schnelle und zuverlässige Geräte und Software; außerdem zeichnen sich die beteiligten Mitarbeiter und Partner durch Problemlösungskompetenzen aus.
Das hat Knorr-Bremse überzeugt.

Die Ausgangssituation

Die Druckerflotte bestand aus vielen verschiedenen Systemen unterschiedlicher Hersteller. Eine zentralisierte Überwachung und Steuerung war nicht möglich. Um jedoch Transparenz über die Druckkosten zu schaffen und Einspar- bzw. Optimierungspotenziale aufzudecken, war diese Transparenz unbedingt erforderlich. Es lagen zudem keine standardisierten Service-Level-Vereinbarungen (SLAs) mit straffen Service-Prozessen vor. Das führte zu längeren Ausfallzeiten und beeinträchtigte die Produktivität. Bei Knorr-Bremse fielen hohe Betriebskosten für Wartung, Verbrauchsmaterialien und Lagerung an. Mit den verschiedenen Anbietern wurden Verträge mit unterschiedlicher Laufzeit und unterschiedlichen Bedingungen
geschlossen. Dass es keine zentrale Anlaufstelle gab, verkomplizierte die Situation zusätzlich. Ein weiteres Problem war die Dokumentensicherheit, da der Dokumenten-Output nur in manchen Niederlassungen mithilfe einer FollowMe-Printing-Lösung geschützt wurde.

Die Lösung

Die bestehende Drucker- und Kopiererinfrastruktur wurde durch rund 900 MFPs von KYOCERA ersetzt, um eine standardisierte Output-Umgebung zu schaffen. „Proofs of  Concept“ vor Ort, Workshops sowie Projektmanagementsitzungen wurden zwecks einer eibungslosen Umstellung durchgeführt. Ferner wurde der KYOCERA Fleetmanager installiert, der die zentrale Steuerung und Überwachung des gesamten Gerätebestands vom Münchener Hauptsitz des Unternehmens aus ermöglicht. Steuerungsmodelle für das Tagesgeschäft und die langfristige Planung wurden eingeführt. Service-Level-Vereinbarungen wurden standardisiert. So wird dieselbe hohe Servicequalität für alle europäischen Niederlassungen gewährleistet. Zudem konnte auf diese Weise eine zentrale Anlaufstelle für Wartung, Reparatur und die Nachbestellung von Verbrauchsmaterialien etabliert werden, wodurch die Gesamtbetriebskosten für die ganze Flotte gesenkt wurden. Durch den Einsatz von KYOcontrol, durch die sich Nutzer vor dem Druck-, Kopier- oder Scanvorgang zunächst per ID-Karte
am Multifunktionssystem authentifizieren müssen, wurde überdies die
Dokumentensicherheit auf allen Ebenen des Unternehmens gesteigert.

Das Ergebnis

EFFIZIENZGEWINNE IM GESAMTEN UNTERNEHMEN
• Im Rahmen des Projekts wurde der Gerätebestand in den europäischen Niederlassungen zu 80 Prozent zentralisiert und standardisiert. Das ermöglicht standardisierten IT-Support vom Hauptsitz von Knorr-Bremse in München aus. Der Bedarf vor Ort kann nach Umsetzung der Änderungen mit weniger Aufwand erfüllt werden. So werden die Kosten für interne Supportleistungen gesenkt.
• Die Wartungsaufwendungen wurden mithilfe standardisierter Service-Level-Vereinbarungen reduziert. Diese Vereinbarungen stellen sicher, dass der Zeitaufwand zur Behebung von Problemen überall gleich ist.
• Alle Geräte sind standardisiert, unterliegen demselben Vertrag und haben dieselbe Laufzeit. Das bedeutet, dass technische Updates einfacher
umgesetzt werden können.
• Der Einsatz von KYOcontrol gewährleistet die Vertraulichkeit von Dokumenten an allen Standorten.
• Knorr-Bremse plant, die Partnerschaft mit KYOCERA weiter auszubauen und auf Russland und Schweden auszudehnen.Die zentrale Beschaffung von Verbrauchsmaterialien senkt Kosten, da mit einem einzigen Anbieter bessere Einkaufsbedingungen vereinbart werden können.



Download

Stellungnahme des Kunden

Das war eines der besten Rollouts in der Geschichte unseres Unternehmens. Das ganze Projekt hat neun Monate gedauert
und umfasste 20 Standorte in neun Ländern. Und es war ein Riesenerfolg, vor allem wenn man bedenkt, wie solche Projekte normalerweise ablaufen und wie schwer es ist, die Leute davon zu überzeugen, zusammenzuarbeiten und die Infrastruktur zu ändern. Die Teamarbeit zwischen unserer IT-Abteilung, KYOCERA und seinen Partnern an den verschiedenen Standorten war sehr gut.

Lothar Kittel Director Global IT Business Service

Scroll to top